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Testen Sie sich – Top im Kopf

 "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!"
 Links oder rechts...?
 Hirnleistungsstörungen
 Der Informationsspeicher
 Der Test


"Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!"

Doch die moderne Gehirnforschung konnte diese Ansicht schon längst widerlegen. Zwar schrumpft das Gehirn älterer Menschen um etwa sechs Prozent seines "jugendlichen" Volumens, doch sterben dabei lange nicht so viele Nervenzellen ab, wie Gehirnforscher noch vor wenigen Jahrzehnten angenommen haben.
Vor allem aber hat unser Gehirn schier unendliche "Reserven". Expertenansichten zufolge nutzen wir bestenfalls zehn Prozent der gesamten Kapazität unseres Gehirns.


Lernfähig bis ins hohe Alter

Seine Lernfähigkeit bleibt jedoch bis ins hohe Alter weitestgehend erhalten. Das Gehirn eines alten Menschen ist ebenso aktiv und effizient wie das eines jungen Menschen.
Ganz egal wie alt Sie sind: Je früher Sie mit Ihren lebenslangen Training Ihres Gehirns beginnen, desto größer ist die Wahrschein-
lichkeit, dass es auch in hohem Alter noch "intakt" ist.


Links oder rechts...?

Unser Großhirn ist doppelt angelegt. Aus der Vogelperspektive gesehen, erinnert es an eine Walnuß mit einer Einkerbung in der Mitte. Die beiden Hälften sind spiegelbildlich zueinander angeordnet und über einen bleistiftdicken Strang miteinander verbunden, über den sie Informationen austauschen. Da die Natur rationell arbeitet, hat sie beiden Hälften unterschiedliche Aufgabenbereiche zugeordnet. Durch die Verknüpfung zweier Informationen ergibt sich ein Sinn, der von der jeweiligen Person wahrgenommen wird. Die erste Information wird von der linken, die zweite von der rechten Hirnhälfte verarbeitet.
Somit wird auf einen Blick deutlich, dass es wichtig ist, beide Hirnhälften zu trainieren.

Linke GehirnhälfteRechte Gehirnhälfte
SpracheBilder / Analogien
Ratio / LogikIntuition / Gefühl
GesetzmäßigkeitenKreativität
Erfassen und AnalysierenGesamtschau von Einzeldaten
WissenschaftKunst / Musik / Tanz
Schritt-für-Schritt - VorgehenGanzheitliches Vorgehen


Hirnleistungsstörungen

Nachlassendem Gedächtnis können auch Erkrankungen zugrundeliegen, die die Gehirnfunktion mindern, vor allem Einschränkungen der Hirndurchblutung.

Eine der schlimmsten Hirnleistungsstörungen ist die Alzheimerkrankheit. Große Mengen an Stoffwechselabfällen blockieren jene Prozesse, die zum Abspeichern einer Information führen. In diesen Fällen ist ein regelmäßiges Gehirntraining besonders wichtig. Es kann im Falle von altersbedingten Ausfallserscheinungen oder gar von Alzheimer das Fortschreiten der Erkrankung bis zu einem gewissen Grad hinauszögern.
Inzwischen gibt es einige wirksame Präparate, die das Fortschreiten von Hirnleistungs-
störungen um einige Zeit "nach hinten" schieben und damit den Patienten eine bessere Lebensqualität ermöglichen.


Der Informationsspeicher

Ein Computer hat nur einen Speicher. Ihr Gehirn dagegen hat drei solcher Speicher: Das Ultrakurzzeitgedächtnis behält alle vom Gehirn aufgenommenen Informationen in der Regel nur 15 bis 30 Sekunden lang.
Wenn jemandem etwas als wichtig erschien, gelangt dies bereits ins Kurzzeitgedächtnis. Es hat eine Kapazität von etwa 24 Stunden. Danach wird die vorläufig abgespeicherte Information wie beispielsweise das Menü gestern abend im Restaurant - wieder gelöscht.
Der dritte "Speicher" ist das Langzeit-
gedächtnis
. Dort landet alles, was Sie für besonders wichtig halten. Diese Informationen werden chemisch in Ihr Gehirn "eingebrannt". So können diese dann auch nach längerer Zeit - also auch nach mehreren Jahrzehnten - immer wieder abgerufen werden.

Wenn Sie künftig weniger vergessen wollen, dann müssen Sie sowohl Kurzzeit- als auch Langzeitgedächtnis trainieren. Fangen Sie am besten gleich damit an:

So nutzen Sie die zehn Fragen, um das "Superhirn" zu werden!

  1. Die können die Kreativitäts- und Konzentrationsspiele alleine durchführen.
  2. Die Spiele können im Familien- oder Freundeskreis gemeinsam im hoffentlich fröhlichen Wettstreit ausgetragen werden.
  3. Sie können die Fragen als Vorbild für das Entwickeln eigener Spiele nutzen - und damit auch Ihre eigene Kreativität steigern.
Sie benötigen einen Stift, eine Stoppuhr, ein paar Blätter Papier und einen Würfel.

Speziell für Ärzte, Apotheker und medizinisches Fachpersonal nach §10 HWG:

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