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Frauenheilkunde Schon vor über 80 Jahren beschäftigten sich unsere Forscher mit der Wirkungsweise und der medizinischen Anwendung von Sexualhormonen. So wurden bereits damals die ersten wirksamen Medikamente zum Erhalt von Schwangerschaften oder zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden angeboten. Mit der Entwicklung des heute noch verwendeten Wirkstoffs Ethinylestradiols in den Berliner Schering-Labors war der Weg für die erste deutsche "Anti-Baby-Pille" gebahnt, die 1961 ihren Siegeszug antrat. Auf der Grundlage dieser Kompetenz und Erfahrung haben wir unsere Medikamente kontinuierlich weiterentwickelt. Moderne "Pillen" wirken genauso sicher wie die "Urpille" von 1961 mit einem Bruchteil an eingesetzter Hormonmenge. Sie sind außerdem verträglicher und zeichnen sich durch Zusatznutzen, wie z.B. positive Wirkung auf Haut und Haar aus. Auch die lokal wirksame Hormonspirale ist eine Innovation, die den veränderten Bedürfnissen nach sicherer und bequemer Langzeitverhütung Rechnung trägt. Unsere Forschung arbeitet weiter an frauenspezifischen Themen. Neben der Erleichterung von
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