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Multiple Sklerose Bei Multipler Sklerose (MS) treten verstreute Entzündungsherde im Gehirn und Rückenmark auf, die im Verlauf der Erkrankung zu Funktionsstörungen im Nervensystem führen. Ausgelöst wird diese schwere Erkrankung durch das Vordringen von Immunzellen (T-Zellen) unter Überwindung der Blut-Hirn-Schranke in das Zentrale Nervensystem. Dort aktivieren sie über die Aussendung von Immunmodulatoren weitere Zellen des Immunsystems. Durch diese Zellen werden dann die so genannten Myelinschichten, welche die Nervenzellen eines gesunden Menschen ummanteln und schützen, angegriffen und zerstört. Weltweit sind über eine Million Menschen betroffen, vor allem Frauen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Mit dem ersten MS-spezifischen Therapeutikum Interferon beta-1b hat Bayer Schering Pharma entscheidend dazu beitragen beigetragen , die Lebensqualität vieler MS-Patienten deutlich zu steigern. Seither haben Ergebnisse aus zahlreichen von Bayer Schering Pharma durchgeführten Studien mit Interferon beta-1b die Erkenntnisse über die Behandlung der MS erweitert. Heute weiß man, dass die Behandlung möglichst früh einsetzen sollte und die Ergebnisse einer hoch dosierten, hoch frequenten Therapie anderen Ansätzen überlegen sind.
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