Die meisten Menschen denken bei Schizophrenie fälschlicherweise an eine „Persönlichkeitsspaltung“.
Was der so genannten schizophrenen Psychose wirklich zugrunde liegt, ist eine Spaltung des Bewusstseins in zwei
nebeneinander stehende Wahrnehmungsebenen: die reale und eine zweite. Wie sich diese Spaltung äußert,
ist sehr unterschiedlich; die seit über 100 Jahren bekannte Erkrankung hat kein einheitliches typisches Krankheitsbild.
Als eine der Ursachen
vermuten Forscher eine Stoffwechselstörung im Gehirn. Genau dort setzt auch die medikamentöse Therapie mit sog. Neuroleptika an. Für den positiven
Verlauf
der Schizophrenie spielt ergänzend die Psychotherapie eine entscheidende Rolle. So kann der Patient seine Situation
besser verstehen und bewältigen. Und auchAngehörigen
kann Rat und Hilfe von außen in dieser Situation weiterhelfen.