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Grundwissen Schmerz

Gibt es verschiedene Arten von Kopfschmerzen?

Man unterscheidet vor allem zwei Arten von Kopfschmerzen:

  1. Spannungskopfschmerz

    Typisch ist ein pressender, ziehender oder drückender Schmerz im Bereich der Schläfen und der Stirn, häufig im Nacken beginnend und über den Kopf nach vorne ziehend. Man unterscheidet den episodischen (<15 Tage pro Monat) vom chronischen (>15 Tage pro Monat) Spannungskopfschmerz. Als mögliche Ursachen gelten eine Störung körpereigener Abwehrsysteme, Muskelverspannungen und Stress.

  2. Migräne

    Typisch für die Migräne ist der einseitige pulsierende, pochende oder hämmernde Kopfschmerz, oft begleitet von Übelkeit und Erbrechen. Vor der Kopfschmerzphase kann es zu Sehstörungen, Kribbeln, Sprachstörungen oder Lähmungen kommen.

    Diese Symptome werden Migräneaura genannt. Man nimmt an, dass eine Erweiterung von Blutgefäßen im Gehirn und entzündliche Prozesse eine Ursache für Migräne sein können. Auslöser sind z.B. Stress, Lärm, Licht und hormonelle Veränderungen. Frauen sind übrigens häufiger betroffen als Männer.

Wie entstehen Zahnschmerzen?

Die Schmerzsignale, die meist besonders quälend empfunden werden, gehen vom Zahnmark aus und werden über Nervenbahnen zum Zentralen Nervensystem weitergeleitet. Meist weisen die Schmerzen auf Zahnschäden hin.

Die häufigste Ursache für Zahnschmerzen ist die Karies (Zahnfäule). In Frage kommen auch Erkrankungen des Zahnfleisches, Veränderungen im Kieferbereich, Entzündungen in der Umgebung der Mundhöhle oder psychische Faktoren sowie Hitze, Kälte, Temperaturwechsel, Druckveränderungen beim Tauchen oder Fliegen, Zahndurchbrüche, schlecht sitzende Zahnprothesen.


Welche Symptome sind typisch für Regelschmerzen?

Regelschmerzen, auch Dysmenorrhoe genannt, äußern sich durch Spannungsgefühle und Krämpfe im Unterbauch, Rückenschmerzen und Völlegefühl. Dazu kommen oft Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Appetitlosigkeit und Nervosität. Treten die Symptome vor Einsetzen der Regelblutung auf, spricht man vom "prämenstruellen Syndrom" (PMS).

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen primärer und sekundärer Dysmenorrhoe. Bei der primärem Dysmenorrhoe ist die Regelblutung von Anfang an schmerzhaft. Die sekundäre Dysmenorrhoe tritt nach anfänglich schmerzfreien Blutungen auf und kann durch bestimmte Erkrankungen oder eine Spirale hervorgerufen sein.

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