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Thromboseprophylaxe
Grundsätzlich können Thrombosen in allen Blutgefäßen vorkommen. Am häufigsten treten sie jedoch in den tiefen Bein- und Beckenvenen auf. Es ist weniger die Thrombose selbst als vielmehr ihre Folgen, die zur Erkrankung führen können. Thrombosen in Venen entstehen vor allem in den Beinen. Zum einen können sie das Gewebe des betroffenen Beines schädigen. Zum anderen kann sich der Blutpfropf lösen und mit dem Blutstrom fortgerissen werden. Gelangt der Thrombus bis zur Lunge und verstopft dort ein Blutgefäß, spricht man von einer Lungenembolie. Dabei handelt es sich um eine gefürchtete und potenziell lebensbedrohliche Komplikation. Medikamentöse Maßnahmen – wichtig für die Vorbeugung Der Nutzen der Thromboseprophylaxe hat sich seit den 80er Jahren etabliert. Dadurch sollte das Risiko potenziell lebensbedrohlicher Komplikationen vermieden werden. Bisher musste die medikamentöse Thromboseprophylaxe überwiegend durch die Verabreichung von Heparinspritzen vorgenommen werden, was sich im klinischen Alltag bewährt hat. Anschauliche Informationen Hintergründe zum Thema Thromboseprophylaxe werden in verschiedenen Medien dargestellt. Hier einige weiterführenden Links:
Seit kurzem stehen neue Medikamente zur Thromboseprophylaxe zur Verfügung, die oral verabreicht werden können. Ihr Arzt entscheidet, welche Thromboseprophylaxe für Sie geeignet ist. Wichtig ist, dass die Thromboseprophylaxe regelmäßig und konsequent durchgeführt wird. Speziell für Ärzte, Apotheker und medizinisches Fachpersonal nach §10 HWG: Im Passwort-geschützten Bereich finden Sie umfangreiche, zusätzliche Informationen, welche orange markiert sind. ...bitte loggen Sie sich ein. |
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